Membranbioreaktoren für Lebensmittelindustrie

Das MBR Verfahren eignet sich prinzipiell hervorragend, um Abwasser der Lebensmittelindustrie zu reinigen.
Vorversuche werden allerdings angeraten um zu prüfen, ob die Membran gegen+über den Abwasserinhaltsstoffen beständig ist. Ein langfristig störungsfreier Betrieb ist bei ordentlicher Membranauswahl, Anlagenauslegung, Wartung und Instandhaltung sicher gestellt.
Im Regelfall wird ein zuverlässiger CSB-Abbaugrad von > 95 % erreicht, dies auch bei schwankenden Zulaufkonzentrationen. Ein Frachtausgleich oder besser ein Selektor im Anlagenzulauf zum MBR ist normalerweise sinnvoll.
Eine wesentliche Steigerung des CSB-Abbaugrades ist bei ausreichender Belüftung und langfristig optimierter Betriebsweise gegeben. Maßnahmen zur Schaumkontrolle sind vorzusehen. Ein Temperatureinfluss ist ausgeprägt vorhanden.
Für die Planung der Großanlage ist eine vorsichtige Auslegung der Membranfläche mit ausreichenden Reserven angebracht.
Folgenden Problemfeldern ist bei der Auslegung der Großanlage und bei der Inbetriebnahme besondere Beachtung zu schenken:
Sauerstoffeintragssystem
Membranauswahl und -dimensionierung
Schaumvermeidung und –bekämpfung
Animpfen und Filtrieren des Belebtschlammes bei der Inbetriebnahme.
Eine ausgezeichnete Vorfiltration des Abwassers ist aufgrund der Faseranteile im Abwasser anzuraten

=> MBR ESAROM

MBR_Versuchsanlage

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