Aerobe Abwasserreinigung mit dem Belebtschlammverfahren

„Als Abwasser bezeichnet man
– das durch Gebrauch verunreinigte (bzw. in seinen Eigenschaften oder seiner Zusammensetzung veränderte) Wasser,
– das von befestigten Flächen abfließende Niederschlagswasser sowie
– das anfallende Fremdwasser, welches in die Kanalisation durch bauliche Schäden eintritt.
Abwässer werden in der Kanalisation gesammelt und transportiert, in Mitteleuropa praktisch immer in Kläranlagen behandelt und danach in als Vorfluter dienende Gewässer eingeleitet.

Das Belebtschlammverfahren (auch kurz Belebungsverfahren) ist ein Verfahren zur biologischen Abwasserreinigung in Kläranlagen. Dabei wird das zumeist kommunale Abwasser durch die Stoffwechsel-Aktivität von aeroben chemoorganoheterotrophen Mikroorganismen, dem sogenannten Belebtschlamm, weitestgehend von organischen Verunreinigungen befreit, also gereinigt.
Anlagen nach dem Belebtschlammverfahren können sowohl kontinuierlich d. h. im Durchlaufbetrieb als auch diskontinuierlich betrieben werden. Gemeinsam ist allen Varianten, dass im Wasser suspendierte Bakterienmasse („Belebtschlamm“) die biologische Reinigung des Abwassers übernimmt. Die im Rohabwasser enthaltenen Stoffe dienen den Bakterien im Belebtschlamm als Nahrung und für die Verarbeitung benötigen die Bakterien Sauerstoff, der über die Belüftung zugeführt wird.
Die Belüftung muss sowohl hinsichtlich der eingetragenen Menge als auch in Bezug auf die gleichmäßige Verteilung des Sauerstoffs ausreichend ausgelegt ist, um den notwendigen Sauerstoffbedarf zu decken. Neben der biologischen Oxidation von Kohlenwasserstoffverbindungen wird der Sauerstoff bei der Oxidation von Stickstoff- und Phosphorverbindungen verbraucht.“

zitiert von: Seite „Belebtschlammverfahren“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 9. Juni 2014, 12:37 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Belebtschlammverfahren&oldid=131155156 (Abgerufen: 12. September 2014, 06:37 UTC)

Während die traditionelle Abwasserreinigung in Österreich zumeist eine Domäne der Bauingenieure und der Bauwirtschaft ist und auf statische Dimensionierungstools setzt, arbeitet EnviCare® Engineering GmbH bevorzugt mit Prozessmodellen, die dazu dienen, eine optimierte und an den jeweiligen Einzelfall angepasste Anlagentechnik auszuwählen.

Seit über 15 Jahren beschäftigen wir uns mit Prozessmodellierung auf Basis der ASM und ADM Modelle und mit innovativer Membrantrenntechnik.
EnviCare® Engineering GmbH kann auf einen reichhaltigen Erfahrungsschatz aus der Auslegung verschiedenster Arten von Belebtschlammverfahren zurückgreifen. Anlagen für die Reinigung von kommunalen Abwasser, Deponiesickerwasser, Fruchtsäften, Biodiesel und Molkerei wurden geplant und während der Bauphase bzw. im laufenden Betrieb betreut und optimiert.

=> Energiekonzept Kläranlage Weiz – Präsentation in Graz

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