Energieoptimierung

Die Energie- und Stoffbilanz stellt die Basis jeder energetischen Optimierungsmaßnahme dar und ist stets der Ausgangspunkt für unsere seriöse Beratung.
Nachfolgend ist ein derartiges Fallbeispiel für einen Industriebetrieb dargelegt.

Das untersuchte Industrieunternehmen im Raum Graz hat aufgrund verfahrenstechnischer Erfordernisse einen prozessbedingt hohen Bedarf an Kühlleistung. Darüber hinaus ist aufgrund der herrschenden klimatischen Bedingungen im Sommer ein zusätzlicher Kühlbedarf zur Klimatisierung der firmeneigenen Gebäude gegeben. Aufgrund des Vorfluters kommen standortbedingt zusätzliche Schwierigkeiten in der Bedarfsdeckung hinzu.

Der Bedarf an Kühlleistung wird durch mehrere Systeme wie folgt gedeckt:

  • Es existieren zwei Kühlkreislaufsysteme am Vorfluter. Hierbei wird dem Gewässer im genehmigten Temperaturbereich Kühlleistung entzogen und über Wärmetauscher den Kühlleistungsbeziehern zur Verfügung gestellt.
  • Eine vergleichsweise geringere Kühlleistung aber bei niedrigeren Temperaturen wird über zwei Brunnen mit dem dort geförderten Grundwasser für spezielle Kühlaufgaben bereitgestellt (Kaltwasser).
  • Reicht das geförderte kalte Brunnenwasser nicht aus, wird zusätzlich Stadt (Trink )wasser in die Kaltwasserversorgung eingespeist.
  • Neben diesem Hauptlieferanten dienen noch weitere Systeme der Deckung des Kühlleitungsbedarfes, wie eine installierte Kältemaschine mit angeschlossenen Kühltürmen.

Aufgabenstellung

Im Unternehmen existieren Brunnenanlagen, deren Kapazitätsgrenze erreicht ist. Darüber hinaus wird der Ölabscheider zeitweise hydraulisch überlastet. Im Rahmen dieser Untersuchung sollen daher die Einsparungspotentiale aufgezeigt werden.

Plausibilitätsprüfung

Prüfung der Faktoren für Teillast und Auslastung anhand der Verbrauchswerte.
Aus Untersuchungen geht hervor, dass die Wärme

  • zu ca. 75 % über die Kühlsystem am Vorfluter,
  • zu ca. 15 % über das Abwasser des Ölabscheiders und
  • zu ca. 10 % über den Schmutzwasserkanal

abgeführt wird. Weiters geht hervor, dass die gesamte abzuführende Wärmeleistung bei einem Gleichzeitigkeitsfaktor von 80 % etwa 3 MW erreicht.
Die aus der Kälteanlage bereitzustellende Kühlenergiemenge beträgt maximal 430 kW.

=> Energieanalyse

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